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Ausbildung

    Die Flugausbildung - Allgemeines:   

    Die Ausbildung zum Gleitschirmpiloten erfolgt in den vom Deutschen Hängegleiter
    Verband (DHV) registrierten Ausbildungseinrichtungen (Flugschulen) und genauen 
    Richtlinien. Zur Ausbildung berechtigt sind ausschließlich vom DHV ausgebildete
    und geprüfte und zugelassene Fluglehrer.

    Gleitschirmfliegen kann man sowohl in den Bergen und den Hügeln der Mittelgebirge
    als auch im Flachland lernen und ausüben. Neben dem Start vom Berg ist im
    Flachland der Start mittels Schleppwinde - wie bei den Segelfliegern - üblich.

    Die beiden „Startarten“ Hangstart (von einem Hang bzw. einem Berg) und Winden-
    schleppstart (mit der Schleppwinde von der Ebene im Flachland) verlangen jeweils
    spezielle Ausbildungsmethoden. Die Berechtigungen und Lizenzen für Gleitschirm-
    flieger können eigenständig für jede Startart erworben werden. 
    Wer nie im Flachland fliegt, benötigt die Berechtigung zum Windenschleppstart nicht.
    Umgekehrt gibt es immer mehr Piloten aus dem Flachland, die nicht im Gebirge
    fliegen wollen und deshalb die Berechtigung für Starts vom Berg nicht brauchen.
    Die Flugschule Remstal bildet ihre Flugschüler jedoch während der Ausbildung in
    beiden Startarten aus. Dies erfolgt in erster Linie aus der Erfahrung, dass wir so
    ganzjährig Ausbildungsflüge vor allem Ortsnah anbieten können und diese "zählen"
    dann gesamt für die Flugausbildung.

     und erste Hüpfer am Übungshang im Remstal - Original Bilder Ausbildung ! ! !
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Entspanntes lernen am Übungshang im Remstal


 
Das Ziel der Ausbildung
                                                                                                       
Das Ziel der Ausbildung in der Flugschule ist die Lizenz zum freien Fliegen, die A-Lizenz. Mit dieser Lizenz darf der Pilot selbständig in fast allen
Fluggebieten der Welt fliegen. Bis es soweit ist, muss der Flugschüler eine praktische Flugausbildung von mindestens 40 Höhenflügen und eine
theoretische Ausbildung von 25 Stunden in vier Sachgebieten absolvieren (Technik, Luftrecht, Aerodynamik Verhalten in besonderen Fällen
und Meteorologie). Höhenflüge sind Flüge mit sind Flüge mit min. 300 Metern
Höhenunterschied wobei bei der Bergstartlizenz seit 1.1.2014 jeweils 15 der 40 Flüge über 500m stattfinden müssen
Die Ausbildung wird von einer praktischen und theoretischen Prüfung abgeschlossen, die von  unabhängigen Prüfern des DHV abgenommen wird.
Für die gesamte Ausbildung ist ein Zeitrahmen von etwa 15 – 20 Flugtagen (das sind Tage mit geeignetem Flugwetter) erforderlich. Für eine
vernünftige Ausbildung muss deshalb min. 1/2 Jahr eingerechnet werden. Die sogenannten Kompaktkurse die vielfach angeboten werden
"in 2 Wochen so im Urlaub nebenbei vom Fußgänger zum Pilot" sind völlig illusorisch aus 2 Gründen:
1. passt fast nie über 2 Wochen beständig das Flugwetter und 2. es gibt ganz wenige Personen die so begabt sind in 2 Wochen sicher Gleitschirm
zu fliegen - nach 30 Jahren Ausbildung können Sie uns dies beruhigt Glauben oder denken Sie an Ihren eigenen Autoführerschein zurück!
Zwischen erfolgter Theorieprüfung und bestandener Praxisprüfung beim DHV dürfen aber nicht mehr wie 3 Jahre liegen - ggf. wird sonst eine
Nachschulung bzw. wiederholung der Theorieprüfung Pflicht.